Die Sieben Todsünden
Kurt Weill • Bertolt Brecht
Ihr Name ist Anna. Sie verlässt Louisiana mit einem einzigen Ziel: genug Geld zu verdienen, um ein Haus für ihre Familie zu bauen. Über sieben Jahre hinweg führt sie ihr Weg durch sieben amerikanische Städte, in denen sie mit unterschiedlichen Formen menschlicher Versuchung und Härte konfrontiert wird. Dabei lernt sie den Preis des Überlebens kennen: den Verzicht auf Stolz, Liebe, Zorn und zuletzt auch auf sich selbst. Das 1933 von Kurt Weill nach einem Text von Bertolt Brecht im Paris Exil komponierte Ballet Chanté Die sieben Todsünden zählt zu den radikalsten Werken des Repertoires. In dieser zeitgenössischen Neufassung macht Mária Devitzaki Annas innere Zerrissenheit sichtbar. Stimme und Körper begegnen sich auf der Bühne und zeichnen das Bild einer Frau, die den Erwartungen der Welt ausgesetzt ist und dadurch geformt, gebrochen und immer wieder neu zusammengesetzt wird. Weills eindringliche Musik, zwischen Cabaret, Lyrik und schonungsloser Direktheit, begleitet diese intensive und fragile Reise und verleiht ihr eine besondere emotionale Kraft. Was ist eine Frau bereit zu opfern, um zu überleben, und wer bestimmt den Preis dafür?
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Koproduktion : CAPE – Centre des Arts Pluriels Ettelbruck Unterstützung: Sequenda Opera Studio, Luxembourg Trois CL – Maison pour la danse, Orpheus Kammerorchester Wien
Mitwirkung :
Mária Devitzaki : Anna I, Regie
Melina Bountzika : Anna II, Choreografie
Konstantinos Diminakis : Klavier, Musikalische Leitung & Sounddesign
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Sequenda Opera Studio Luxembourg : die Familie