Téi vum Séi: Wo Kräuter, Wissen und Zeit zusammenkommen
Bei Téi vum Séi dürfen Besucher hinter die Kulissen schauen und entdecken, wie mit viel Handarbeit und Hintergrundwissen aus lokalen Kräutern Tee wird.
Wer eine Tasse Tee trinkt, weiß meistens nicht, wie viele Schritte, Zeit und Erfahrungen dahinterstecken. Genau das wird bei einer Führung durch die Produktionsanlagen von Téi vum Séi in der Gemeinde Winseler sichtbar.
Der Rundgang beginnt mit einem kurzen Video, das zeigt, wo alles anfängt: auf den Feldern der umliegenden Dörfer. Ein Großteil der Kräuter stammt aus lokalem Anbau, darunter Melisse, Kamille und Minze. Sie werden ohne Dünger oder Pestizide kultiviert. Übrigens: Auch bei der eigentlichen Herstellung des Tees bleibt man konsequent bei natürlichen Zutaten, ohne künstliche Aromen oder Zusätze.
Danach geht es in die Produktionsräume. Hier werden die einzelnen Etappen erklärt: das Trocknen der Kräuter, das Sortieren, die Lagerung, das Mischen und schließlich das Verpacken. Wie viel ausgefeilte Technik diese Prozesse erfordern und welches Know-how dahintersteckt, ahnen viele Teeliebhaber nicht.
Zwischendurch teilt das Team immer wieder Hintergrundwissen: zur Herkunft der Pflanzen, zu ihren Eigenschaften und zu den Gründen, warum Kräutertees seit Generationen geschätzt werden – nicht als Trend, sondern als Teil eines bewussten Alltags.
Zum Abschluss werden verschiedene Tees verkostet. Wer möchte, kann die Produkte anschließend vor Ort erwerben.
Die Führung lebt vom Austausch mit einem motivierten Team, das gerne zeigt, wie Regionalität, Handarbeit und Qualität hier ganz selbstverständlich zusammengehören.